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Text File | 1994-05-15 | 58.1 KB | 1,130 lines |
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- C H R O N O S 1.54
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- Kalender- und Terminplanungsprogramm für Atari-Computer
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- © 1988-1994 sinccom software - Daniel Roth
- Brücker Mauspfad 448
- D-51109 Köln-Brück, Deutschland
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- Internet: roth@ph-cip.uni-koeln.de
- Mausnetz: Daniel Roth @ K
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- CHRONOS ...
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- ist ein leistungsstarkes Programm für Kalenderfragen wie z.B.
- welcher Wochentag ist der 24. Juli 1977, oder wieviele Tage liegen zwischen
- dem 15.6.1980 und dem 23.10.1993, oder wie liegen die Feiertage im Jahre
- 2015, oder wann ist Vollmond im April 1992, oder ??? Diese und noch viele
- Fragen mehr beantwortet CHRONOS problemlos und bringt es auf Wunsch auch zu
- Papier.
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- CHRONOS ...
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- ist auch ein Programm zur Verwaltung Ihrer Termine. Klicken Sie
- einfach in der jahreweisen, monateweisen oder wochenweisen Darstellung auf
- ein Datum. Damit erhalten Sie einen Notizzettel, in den Sie Ihre Termine
- etc. frei eintragen können.
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- CHRONOS ...
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- ist Shareware, d.h. wenn Sie es benutzen, dann sollten Sie
- einen Anerkennungsbetrag von DM 30,- auf mein Konto 1 000 000 290 bei der
- Kreissparkasse Köln (BLZ 370 502 99) überweisen. Wenn Sie Ihre Adresse
- deutlich auf den Überweisungsauftrag notieren oder mir den ausgefüllten
- Text der Datei REGISTRI.TXT elektronisch oder postalisch zukommen lassen,
- dann erhalten Sie postwendend die neueste Version von CHRONOS.
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- CHRONOS wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Trotzdem sind Fehler im
- Programm und den beigelieferten Daten nie auszuschließen. Daher möchte der
- Programmierer, Daniel Roth, darauf hinweisen, daß weder eine Garantie für
- die Fehlerfreiheit gegeben wird noch, daß er haftbar gemacht werden kann
- für jedwede Folgen, die aus der Benutzung dieses Software-Produkts
- entstehen.
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- Bitte bedenken Sie, daß in diesem Programm jahrelange Arbeit steckt. Nur
- wenn der Shareware-Gedanke bei den Benutzern dieses Programms dazu führt
- den Anerkennungsbeitrag zu zahlen, können geplante Erweiterungen oder
- andere Programmprojekte in Angriff genommen werden!
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- Wenn Sie dieses Programm gut finden, dann überlegen Sie sich bitte, ob Sie
- den Shareware-Betrag von DM 30,- zahlen möchten!
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- CHRONOS ist ab Version 1.5 für unregistrierte Benutzer nur noch eingeschränkt
- zu gebrauchen, und zwar in der Form, daß die Termindatei nur drei Wochen lang
- verändert werden kann. Danach muß man die für die Registration erforderlichen
- DM 30,- zahlen.
- !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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- Zur Bedienung von CHRONOS
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- Nach dem Doppelklick auf CHRONOS.PRG und erfolgreichem Laden versucht das
- Programm folgende Dateien einzuladen: CHRONOS.RSC, CHRONOS.FTG,
- CHRONOS.INF, CHRONOS.PRT und CHRONOS.TRM. Diese Dateien müssen sich in der
- gleichen Verzeichnisebene wie die Programmdatei befinden. Für den Ablauf
- des Programms ist jedoch nur die erste zwingend erforderlich. Wird eine der
- vier zuletzt genannten Dateien nicht gefunden, so erscheint eine
- Dateiauswahlbox, in der man im Bedarfsfall eine andere Datei auswählen
- kann. Es sei hier darauf hingewiesen, daß nur Dateien eingelesen werden
- können, die den richtigen Aufbau haben. Ein Laden von DESKTOP.INF z.B.
- führt zu einer Fehlfunktion des Programms.
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- In CHRONOS.FTG sind die Feiertage definiert, die vom Programm berechnet
- werden können. Die Datei kann auch vom Programm erzeugt werden. Für
- verschiedene Regionen mit unterschiedlichen Feiertagsregelungen können so
- verschiedene Dateien angelegt werden. Im Ordner FEIERTAG finden Sie
- sicherlich eine Datei, die der Feiertagsregelung in Ihrer Region
- entspricht, ansonsten wird Ihnen eine Anpassung nicht schwer fallen.
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- In CHRONOS.INF sind verschiedene Einstellungen abgespeichert, die z.B.
- im Menu 'Einstellungen' vorgenommen werden können. Ist die Datei CHRONOS.INF
- nicht vorhanden, so werden standardmäßige Einstellungen vorgenommen.
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- In CHRONOS.PRT sind Ansteuerungssequenzen für den Drucker abgelegt. Im Ordner
- DRUCKER finden Sie ein paar Beispieldateien. Bei fast allen Druckern sollte
- eigentlich die Datei EPSON9.PRT bzw. EPSON24.PRT einen brauchbaren Ausdruck
- liefern. Da in den PRT-Dateien nicht abgespeichert ist welche Steuersequenz
- z.B. kursive Schrift hervorruft, sondern abgespeichert ist wie die Feiertage
- im Kalender ausgedruckt werden sollen, bietet sich hier ein gewisser
- Spielraum, in dem das Aussehen des von CHRONOS ausgedruckten Jahreskalenders
- verändert werden kann. Als Beispiel hierzu laden Sie am besten einmal die
- Datei MINIKAL.PRT ein und lassen einen Jahreskalender auf Drucker ausgeben.
- Mit Hilfe der in dieser Datei angegebenen Steuersequenzen wird ein kleiner
- Kalender im Subscript-Modus ausgegeben. Um eine reine ASCII-Ausgabe zu
- erzielen, können Sie die Druckereinstellungen ASCII.PRT einladen.
- Ist die Datei CHRONOS.PRT nicht vorhanden, so hat man die Wahl standardmäßige
- Sequenzen für einen EPSON-Drucker mit 9 Nadeln oder reine ASCII-Zeichen
- erzeugen zu lassen. Besitzer von Tintenstrahldruckern wählen am besten die
- Datei HP_DESK.PRT.
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- In CHRONOS.TRM sind die Termine abgelegt. Die Termine können komplett
- gelöscht werden, wenn die Datei entfernt wird. Eine zweite Möglichkeit zum
- Löschen der Termine finden Sie im Menupunkt 'Terminplanung/Termine löschen'.
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- Im Ordner ICON befinden sich drei Dateien, die jeweils ein Piktogramm
- für CHRONOS enthalten. Es stellt eine geflügelte Sanduhr als Symbol für den
- Fortlauf der Zeit dar. Das Symbol ist gedacht für die Datei CHRONOS.PRG,
- damit Sie das Programm unter anderen schneller wiederfinden. CHRONOS.NIC
- ist für NeoDesk und CHRONOS.ICP ist für KaosDesk bestimmt. In ICON.RSC
- befindet sich ferner noch ein Standard-GEM-Icon. Sollten Sie mit
- diesen Dateien nicht die Möglichkeit haben Ihren persönlichen Desktop
- zu gestalten, dann können Sie das Piktogramm auch per Hand entwerfen:
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- Nachdem nun alle notwendigen Dateien eingeladen worden sind, erscheint eine
- Dialogbox mit einer Aufforderung den Shareware-Betrag zu zahlen. Das
- Erscheinen dieser Box kann dauerhaft ausgeschaltet werden beim Menupunkt
- 'Einstellungen/Sonstiges'. Nach dieser Dialogbox beginnt der Bildschirmaufbau
- mit der vorgewählten Darstellungsweise. Bei jahreweiser Darstellung erhalten
- Sie einen Jahreskalender auf dem Bildschirm. Der aktuelle Tag gemäß der
- internen Uhr ist mit einem Pfeil markiert. Bei monateweiser Darstellung
- erstreckt sich der Anzeigezeitraum über drei Monate und bei einer
- wochenweisen Darstellung über sieben Tage. Auch hier ist der aktuelle Tag
- jeweils mit einem Pfeil markiert. Die Tage im Jahreskalender sind konturiert
- dargestellt, wenn an dem betreffenden Datum ein Termin eingetragen ist. In
- allen drei Darstellungsmodi sind Feiertage schattiert hervorgehoben. Als
- weiteren Darstellungsmodus gibt es 'im Monatsraster', dazu weiter unten mehr.
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- Die wichtigsten und gebräuchlichsten Funktionen von CHRONOS können Sie auch
- per Tastatur aufrufen. Eine Übersicht erhalten Sie bei Druck auf die
- HELP-Taste.
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- TERCHRON und TERINSTA
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- TERCHRON ermöglicht die Anzeige von aktuellen Terminen beim Booten des
- Computers, ohne das Hauptprogramm CHRONOS aufrufen zu müssen. Zur
- Installation starten Sie das Programm TERINSTA. Hier können Sie diverse
- Einstellungen vornehmen, die selbsterklärend sein sollten. Zum Abschluß
- wählen Sie mit der Dateiauswahlbox jene Termin-Datei CHRONOS.TRM an, die Sie
- normalerweise benutzen. Kopieren Sie dann die Dateien TERCHRON.PRG und
- TERCHRON.INF in den AUTO-Ordner Ihrer Boot-Partition.
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- Wenn TERCHRON eine gewisse Zeitspanne für die Anzeige der Termine abwartet,
- so können Sie dies durch einen Tastendruck abbrechen. Wollen Sie die
- Terminanzeige hingegen für ein genaueres Lesen anhalten, so drücken Sie
- bitte einfach Control-S. Mit Control-Q geht es dann wieder weiter. Werden
- mehr Termine ausgegeben, als auf eine Bildschirmseite passen, so wird die
- Ausgabe nach einer Seite angehalten. Durch Druck auf ESC können Sie dann
- die weiteren Ausgaben unterbinden. Das Warten auf einen Tastendruck dauert
- nur solange wie bei der Installation als Wartezeit bei Terminen angegeben
- wurde. Auch hier hilft dann wieder Control-S.
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- CHRONOS als Accessory
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- Sie können CHRONOS in begrenztem Umfang auch als Accessory verwenden, so daß
- es Ihnen in Anwendungsprogrammen zur Verfügung steht, wenn Sie nicht über ein
- Multitasking-Betriebssystem verfügen. Dazu kopieren Sie die Dateien
- CHRONOS.PRG, CHRONOS.RSC und CHRONOS.INF einfach in das Wurzelverzeichnis
- Ihrer Boot-Partition (A: oder C:). Nennen Sie dort dann CHRONOS.PRG in
- CHRONOS.ACC um. Während CHRONOS das erste Mal als Accessory geladen wird,
- fragt es nach einem Pfad, unter dem die zu ladenden Dateien CHRONOS.TRM und
- CHRONOS.PRT gefunden werden können. Dadurch hat man die Möglichkeit die
- gleichen Dateien laden zu lassen wie, wenn man das Programm als normale
- Applikation benutzt. Geben Sie also hier den Pfad an, wo sich CHRONOS als
- Applikation befindet. Auf diese Weise können Sie sowohl im Accessory- als
- auch im Applikations-Betrieb mit denselben Terminen arbeiten. Wenn Sie
- CHRONOS als Accessory aufrufen, erscheint ein Fenster mit dem gewählten
- Darstellungsmodus. Sie können nun alle Funktionen ausführen, die per Tastatur
- erreichbar sind (bei Druck auf die HELP-Taste erhalten Sie hierzu eine
- Übersicht). Für den normalen Betrieb ist dies ausreichend. Alle gemachten
- Änderungen (Termine, Darstellungsmodus, Fensterposition) werden automatisch
- zurückgesichert, wenn das Fenster geschlossen wird. Achtung: Es kann zu
- Komplikationen mit den Terminen kommen, wenn Sie CHRONOS gleichzeitig als
- Applikation und als Accessory benutzen. Die Terminänderungen, die Sie in der
- Applikation machen, erscheinen nicht in der Accessory-Version! Haben Sie die
- Applikation mit geänderten Terminen verlassen, rufen das Accessory auf und
- verändern dort Termine, so werden die Änderungen, die Sie in der Applikation
- gemacht haben, wieder überschrieben.
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- Die Datumsinfobox
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- Wenn Sie ein Datum mit dem Mauszeiger anklicken, so erscheint eine Dialogbox,
- in der Wochentag und Datum stehen. Wenn es sich um einen Feiertag handelt, so
- steht hier auch der Name des Feiertages. Am rechten oberen Rand werden
- Tages- und Wochenzahl angezeigt. Im mittleren Teil der Dialogbox befindet
- sich der Notizettel für die Termine. Mit den Knöpfen mit ein, zwei oder drei
- Pfeilen können Sie im Kalender herumblättern. Dabei wird um einen Tag, einen
- Monat oder ein Jahr vor- oder zurückgesprungen. Jede auf dem Notizzettel
- gemachte Eintragung oder Veränderung wird dabei übernommen. Klickt man auf
- den Knopf mit dem Uhrsymbol, so gelangt man zum aktuellen Datum gemäß der
- internen Uhr. Bei all diesen Benutzeraktionen werden die an den Terminzeilen
- gemachten Änderungen übernommen. Um eine gerade gemachte Änderung
- zurückzunehmen, wählt man den Knopf 'Abbruch' andernfalls 'OK'.
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- Terminmanipulationen
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- Am unteren Dialogbox-Rand stehen dazu drei Knöpfe zur Verfügung:
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- 1. 'zeitl. sortieren': Wenn Sie Termine mit Zeitangaben eintragen möchten,
- dann sollten Sie diese in der Form HH:MM am Anfang der Zeile machen. Wird
- die Funktion unter dieser Voraussetzung ausgeführt, so werden die
- Terminzeilen entsprechend zeitlich sortiert. Termine ohne Zeitangabe werden
- dabei an das Ende der Auflistung gesetzt.
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- 2. 'manuell umordnen': Sollte Ihnen die durch das zeitliche sortieren
- entstandene Reihenfolge nicht gefallen, so haben Sie durch Ausführen dieser
- Funktion die Möglichkeit Termine in der Darstellungsreihenfolge umzuordnen.
- Nach Anwahl des Knopfes wandelt sich der Mauszeiger in eine zeigende Hand,
- mit welcher Sie auf den umzusetzenden Termin gehen und dann die Maustaste
- gedrückt halten. Es erscheint ein Rahmen um den Termin, den Sie nun in der
- Vertikalen an eine geeignete Stelle verschieben können. Zu beachten ist,
- daß Freizeilen ohne Datenverlust wieder entfernt werden.
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- 3. 'Termin verschieben': Wenn ein Termin an einem anderen Datum stattfinden
- soll, dann können Sie mit Hilfe dieser Funktion einen Termin verschieben.
- Nach Klick auf den Knopf wandelt sich der Mauszeiger wieder in eine zeigende
- Hand, mit der Sie auf den zu verschiebenden Termin klicken. Falls nur eine
- Terminzeile am betreffenden Datum eingetragen ist, entfällt die Auswahl mit
- der Maus sinnvollerweise, da dann klar ist, welchen Termin Sie verschieben
- möchten. Es öffnet sich im Folgenden eine weitere Dialogbox, in die das neue
- Datum einzutragen ist und in der etwaige Änderungen am Termintext vorgenommen
- werden können. Alternativ hat man auch die Möglichkeit den Termin um eine
- bestimmte Anzahl von Tagen, Monaten oder Jahren zu verschieben. Hier kann man
- sich die Angabe von Monat und/oder Jahr sparen, wenn diese unverändert
- bleiben. Um einen Termin zu duplizieren, bietet sich folgende Möglichkeit:
- Öffnen Sie die entsprechende Datumsinfobox, führen Sie 'Termin verschieben'
- aus. Wenn Sie wieder in der Datumsinfobox sind, wählen Sie 'Abbruch'. Eine
- weitergehende Möglichkeit zum mehrfachen Eintragen von Terminen wird unter
- 'periodische Termine' erläutert.
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- In der Dialogbox findet sich ferner ein Knopf, um die angezeigten Daten zu
- Papier zu bringen. Die Auf- und Untergangszeiten werden nur ausgedruckt, wenn
- Sie vorher ausgerechnet wurden.
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- Die Datumsinfobox kann außer mit der Maus auch per Tastatur aufgerufen
- werden (aber zur Zeit noch nicht in der jahreweisen Darstellung). Drücken
- Sie die RETURN- oder ENTER-Taste, so wird das aktuelle Datum geöffnet. Um
- andere Termine anzuwählen, können Sie mit den Cursor-Tasten einen Rahmen
- umherfahren. Es erscheint dann bei Druck auf die Auswahltaste entsprechend
- die Datumsinfo-Box zum umrahmten Datum. Ein Druck auf 'Clr/Home' läßt den
- Rahmen wieder verschwinden und schaltet auf das aktuelle Datum zurück.
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- Alarmfunktion
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- Wenn Sie hinter die Zeitangabe eines Termins direkt ein CTRL-J
- (Glockensymbol) anhängen, so ertönt zum entsprechenden Zeitpunkt für eine
- Minute lang im Sekundentakt die Glocke des Rechners. Damit die gewünschte
- Uhrzeit vom Programm erkannt wird, muß an der 2. oder 3. Stelle der
- Terminzeile ein Doppelpunkt stehen, z.B. '8:30' oder '22:44'. Sinnvoll ist
- dies beim Accessory-Betrieb, da der Benutzer dann auch aus anderen
- Standard-Anwendungen heraus an einen Termin erinnert wird. Wenn Sie die
- Uhrzeiten auf dem Ziffernblock eingeben möchten, wird Ihnen vielleicht die
- interne Wandlung zweier Punkte '..' in einen Doppelpunkt ':' entgegenkommen.
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- Astronomische Daten
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- Es besteht in der Datumsinfobox auch die Möglichkeit die Auf- und
- Untergangszeiten von Sonne und Mond berechnen zu lassen sowie Mondphase und
- -alter. Dazu klicken Sie einfach auf den Knopf mit dem Pfeil neben diesen
- Angaben. Nach einem kurzen Moment der Berechnung erscheinen dann die
- gewünschten Informationen. Die Angaben beziehen sich auf die abgespeicherten
- geographischen Koordinaten und die Wahl der Zeitzone. Auf- bzw. Untergang
- der Sonne werden berechnet als der Zeitpunkt, bei dem der Mittelpunkt der
- Sonnenscheibe 0.5° unter dem mathematischen Horizont ist. Dies entspricht
- der astronomischen Definition. Bei Bewölkung, anthropogenem Dunst, Bergen
- o.ä. erscheint der Sonnenuntergang aber früher.
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- Erscheint im Feld für die Zeitangabe beim Mond --:--, so findet
- entsprechendes Ereignis nicht statt. Da sich der Mond rückläufig um die Erde
- bewegt, braucht er für einen scheinbaren Umlauf länger als einen Tag,
- nämlich etwa 24 Stunden und 50 Minuten. Daher kommt es während eines
- Mondumlaufs jeweils einmal vor, daß der Mond während der 24 Stunden eines
- Kalendertages nicht aufgeht oder nicht untergeht. Interessant wird es auch,
- wenn man geographische Koordinaten aus den Polargebieten der Erde eingibt.
- Erscheinen statt der Zeitangaben Pfeile, so befindet sich das betreffende
- Objekt (Sonne oder Mond) während des ganzen Kalendertages über oder unter
- dem Horizont - entsprechend der Richtung der Pfeile. Bei der Sonne nennt man
- diesen Zustand Polartag und -nacht. Eine spezielle Mondphasen-Angabe
- (Neumond, 1. Viertel, Vollmond, L. Viertel) erscheint nur an dem
- betreffenden Tag, anderenfalls wird ausgegeben, ob der Mond zu- oder
- abnehmend ist. Unter dem Mondalter versteht man die Anzahl der Tage seit
- dem letzten Neumond.
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- Kommen wir nun zu den Eintragungen in den Drop-Down-Menus:
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- Datei
- =====
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- Werden beim Laden Dateien angegeben, deren Aufbau nicht dem vorgesehenen
- entspricht, so kann das Programm in einen absturzgefährdeten Zustand geraten.
- Eine programmiertechnische Abfangung solcher Fälle ist ziemlich
- speicherplatzintensiv, so daß bei CHRONOS darauf verzichtet wurde. Sollte
- CHRONOS einmal den Ladevorgang nicht überleben, so verschieben Sie am besten
- die Dateien CHRONOS.FTG, CHRONOS.INF, CHRONOS.TRM und CHRONOS.PRT in einen
- anderen Ordner. CHRONOS.RSC muß sich aber weiterhin in der gleichen
- Ordnerebene wie CHRONOS.PRG befinden. Danach können Sie die Dateien von
- CHRONOS aus nachträglich einladen und haben so die Möglichkeit festzustellen
- welche Datei defekt ist.
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- Einstellungen laden und speichern
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- Nach Angabe eines Dateinamens in einer Dateiauswahlbox werden diverse
- Angaben und Einstellungen geladen oder abgespeichert. Wählt man
- den voreingestellten Namen CHRONOS.INF, so greift man auf jene Datei zu, die
- das Programm CHRONOS beim Start automatisch einlädt.
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- Termine laden und speichern
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- Hiermit haben Sie die Möglichkeit Termine zu laden oder zu speichern. Wählt
- man nicht die standardmäßige Datei CHRONOS.TRM, so hat man die Möglichkeit
- verschiedene Termindaten zu verwalten, beispielsweise für andere Personen
- oder als Sicherheitskopie. Aus Sicherheitsgründen wird vor dem Abspeichern
- von Terminen die alte Datei in *.BAK umbenannt, so daß man im Falle eines
- Falles noch eine Datei mit der alten Fassung hat. Mit Control-S können Sie
- die Termine abspeichern, ohne daß noch eine Dateiauswahlbox erscheint. Dies
- ist im Hinblick darauf nützlich, wenn man CHRONOS im Multitasking-Betrieb
- verwenden möchte und die Termine 'mal schnell gesichert werden sollen, ohne
- das Programm zu verlassen.
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- Feiertage laden und speichern
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- Hier können Sie zum Beispiel die Feiertagsdatei für Ihr Urlaubsland einladen,
- um sich die Feiertage auszudrucken, die dort gelten. Dann wissen Sie auch,
- wann während Ihrer Ferien die Geschäfte geschlossen sind. Eigene
- Veränderungen oder Erweiterungen an den Feiertagsdefinitionen können Sie mit
- Hilfe dieses Menupunktes dauerhaft abspeichern. Wenn die in der Datei
- CHRONOS.FTG, die bei Programmstart automatisch eingeladen wird, gemachten
- Feiertagsdefinitionen nicht für Ihren Wohnort zutreffen, dann speichern Sie
- die richtigen Feiertage am besten in dieser Datei ab, damit Sie beim normalen
- Arbeiten immer die richtigen Feiertage angezeigt bekommen.
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- Druckerparameter laden und speichern
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- Wie bei den vorigen Menupunkten können Sie hier andere Dateien laden und
- speichern. Dies ist z.B. sinnvoll, um die standardmäßige Datei CHRONOS.PRT
- mit den für Ihren Drucker richtigen Steuersequenzen zu belegen. Oder Sie
- wünschen beispielsweise einen kleinen Kalender und laden deshalb die Datei
- MINIKAL.PRT ein. Im Ordner DRUCKER sind einige Beispieldateien abgelegt.
- Darunter finden Sie eine Datei namens COLOR24.PRT. Wenn Sie einen
- NEC-kompatiblen Farbdrucker haben, dann werden die Feiertage im Kalender
- farbig markiert.
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- Abbrechen
- ---------
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- Dient zum Verlassen des Programms ohne Zurückspeichern der Dateien, die nicht
- mehr auf dem neuesten Stand sind. Es handelt sich um die Dateien CHRONOS.INF,
- CHRONOS.TRM, CHRONOS.FTG und CHRONOS.PRT. Sind Dateien nicht mehr auf dem
- aktuellen Stand, so wird dies angezeigt und davor gewarnt das Programm zu
- verlassen.
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- Beenden (Control Q)
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- Stimmen die Inhalte der Dateien CHRONOS.INF, CHRONOS.TRM, CHRONOS.FTG oder
- CHRONOS.PRT nicht mehr mit den im Speicher befindlichen Einstellungen
- überein, so werden diese ohne weiteres Zutun des Benutzers automatisch
- aktualisiert. Dies sollte die normale Art sein, CHRONOS zu beenden.
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- Achtung: Speichern Sie in den Standarddateien CHRONOS.* keine Daten, außer
- den Terminen, ab, die Sie sonst in keiner anderen Datei mehr haben. Denn
- durch das automatische Überschreiben dieser Dateien gehen sonst unikate
- Informationen verloren. Haben Sie also beispielsweise eine neue
- Druckeransteuerung erstellt, so speichern Sie diese nicht nur unter
- CHRONOS.PRT ab, sondern auch noch unter einem anderen Namen.
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- Terminplanung
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- Für Termine sind im Speicher immer 30 kB mehr reserviert, als die aktuelle
- Größe der Termindatei ist. Dies sollte für Eingaben während einer Sitzung
- ausreichen, da fast nur die eingegebenen Texte abgespeichert werden.
- Läuft dieser Speicher voll, so erscheint eine Warnmeldung. Danach kann man
- erst wieder Termine eintragen oder editieren, wenn zuvor mit der Funktion
- 'Termine löschen' wieder Speicherplatz freigegeben wird, oder wenn man
- CHRONOS beendet und wieder neu startet. Termine können im Bereich vom
- 1.1.1900 bis zum 31.12.2107 eingegeben werden.
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- Termin suchen (Alternate S)
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- In das Eingabefeld für den Text geben Sie den zu suchenden Begriff ein. Nach
- Klick auf den Knopf 'Suchen!' beginnt die Suche. Ist im Feld, wo man ein
- Datum eingeben kann, keines angegeben, so wird der erste zutreffende Termin
- überhaupt herausgesucht. Dieser wird in der Datumsinfobox angezeigt und kann
- auch dort verändert werden. Nach Verlassen dieser Box befindet man sich
- aber wieder in der Box 'Termin suchen'. Im Datumsfeld ist nun das Datum einen
- Tag nach dem Termin eingetragen, der gefunden worden ist. So hat man die
- Möglichkeit nach dem gleichen Suchbegriff chronologisch weitersuchen zu
- lassen. Gibt man keinen Suchbegriff ein, so erhält man den ersten Termin ab
- dem eingetragenen Datum. Sind weder Datum noch Suchtext eingetragen, so wird
- der erste Termin überhaupt angezeigt. Klickt man auf den Knopf 'heute', so
- wird das aktuelle Datum in das Datumsfeld übernommen, so daß man ab dem
- aktuellen Tag suchen lassen kann und keine vergangenen Termine mehr
- angezeigt bekommt. Ist der Knopf 'groß und klein ignorieren' aktiviert, so
- braucht man sich nicht um Groß- und Kleinbuchstaben zu kümmern.
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- Termine drucken (Alternate D)
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- Mittels dieses Menupunktes können Termine in einem bestimmten Zeitraum
- ausgedruckt werden. Geben Sie das Anfangsdatum ein und entscheiden Sie dann,
- ob Sie ein Enddatum eingeben möchten, oder ob Sie beispielsweise die Termine
- der nächsten 14 Tage ausdrucken lassen möchten. Klicken Sie dazu auf eines
- der beiden Felder 'bis zum' und 'für ___ Tage'. Für die Ausgabe besteht die
- Möglichkeit der direkten Druckeransteuerung, des Speicherns in einer Datei
- oder des Erzeugens einer LATEX-Datei, die dann erst von dem Textsatz-Programm
- LATEX übersetzt und ausgedruckt werden kann. Bei der direkten
- Druckeransteuerung können Sie noch die Zeilenzahl für eine Seite wählen und
- entscheiden, ob nach dem Ende einer Seite gewartet oder ein Form Feed für die
- nächste Seite an den Drucker geschickt werden soll.
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- Termine löschen (Alternate L)
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- Hier können Sie Termine in einem Zeitbereich löschen lassen. Geben Sie als
- Termin einen bestimmten Text ein, so werden nur Termine gelöscht, die genau
- diesem Text entsprechen. So hat man die Möglichkeit periodische Termine
- (dazu weiter unten mehr) auf einen Schlag zu entfernen. Wenn Sie dieses
- Eingabefeld hingegen leer lassen, so werden alle Termine im ausgewählten
- Zeitbereich gelöscht. Geben Sie kein Startdatum an, so werden alle Termine
- bis einschließlich zum Enddatum gelöscht. Geben Sie kein Enddatum an, so
- werden alle Termine ab dem Startdatum entfernt. Klicken Sie auf 'gestern'
- und dann auf 'Löschen!', um alle vergangenen Termine zu löschen. Achtung:
- Wenn Sie weder Anfangs- noch Enddatum und auch keinen Termintext eingeben,
- so wird der gesamte Terminspeicher geleert.
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- Termin eintragen (Alternate E)
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- Zum Eintragen eines einzelnen Termins an einem Datum, welches bei der
- aktuellen Darstellung nicht mit der Maus angeklickt werden kann, dient dieser
- Menupunkt. Geben Sie einfach das Datum und den einzutragenden Text ein.
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- Periodische Termine (Alternate P)
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- Oft kommt es vor, daß Termine beispielsweise wöchentlich vorkommen. Mit
- diesem Menupunkt haben Sie nun die Möglichkeit solche periodischen Termine
- automatisch eintragen zu lassen. Dabei stehen Ihnen zwei verschiedene
- Möglichkeiten zur Verfügung: 1. Sie geben einen Datumsbereich ein, in dem
- die Termine eingetragen werden sollen und klicken auf den Knopf 'bis zum',
- oder 2. Sie wissen wieviel mal der Termin stattfinden wird und geben deshalb
- die Anzahl der Termine mit einem Startdatum ein (klicken Sie hierzu auf den
- Knopf 'mal'. Nun haben Sie wieder zwei Möglichkeiten, um die Art der
- Periodizität der einzutragenden Termine auszuwählen:
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- 1. 'im Intervall: ___ Tage, __ Monat(e), __ Jahr(e)':
- Ihr Termin findet z.B. jede Woche statt, dann geben Sie 7 Tage an. Oder aber
- Sie wollen einen Geburtstag eingeben, dann wählen Sie 0 Tage, 0 Monate und
- 1 Jahr. Achten Sie darauf, daß das Eingabefeld aktiviert (invertiert) ist.
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- 2. 'nach folgendem Schema':
- Für kompliziertere Periodizitäten wie z.B. jeden letzten Samstag im Monat
- können Sie auf den Knopf 'nach folgendem Schema' klicken. Für das Beispiel
- klicken Sie dann auf 'letzter', 'SAM' und 'jeder'. Sie haben auch die
- Möglichkeit die Eintragungen auf bestimmte Monate zu begrenzen. Das
- Ausfüllen des Schemas sollte logisch verständlich sein, so daß eine weitere
- Beschreibung anhand von Beispielen nicht notwendig ist.
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- Urlaubstageberechnung (Alternate U)
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- Stellen Sie sich vor, daß Sie noch fünf Tage Resturlaub haben. Davon möchten
- Sie in den Monaten März oder April einen möglichst langen Urlaub machen.
- Andererseits können Sie sich auch vornehmen im nächsten Halbjahr einen
- vierzehntägigen Urlaub zu machen, für den Sie so wenig Arbeitstage wie
- möglich opfern wollen. Beide Berechnungen sind mit diesem Programm unter
- Berücksichtigung der lokal verschiedenen Feiertage und der gewählten
- arbeitsfreien Wochentage möglich. Nach Angabe des Modus wählen Sie die
- weiteren Daten und das Programm gibt Ihnen den ersten günstigen Urlaub an.
- In dieser Dialogbox haben Sie wieder die Möglichkeit die Zahlenwerte auf
- Drucker auszugeben.
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- Berechnung
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- Tage zwischen Daten (Alternate Z)
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- Mit diesem Programmteil haben Sie die Möglichkeit auszurechnen wieviele Tage
- zwischen zwei Daten liegen. Wenn Sie wünschen, können Sie durch Klick auf den
- entsprechenden Knopf die Berechnung auch auf Stunden und Minuten genau
- ausführen lassen. Interessant dürfte die Berechnung der Arbeitstage zwischen
- zwei Daten sein. Hier werden die selektierten Feiertage sowie die
- eingestellten arbeitsfreien Tage der Woche berücksichtigt. Letzteres kann
- jeder beliebige Wochentag sein. Für kaufmännische Zwecke haben Sie auch die
- Möglichkeit mit 30 Tagen pro Monat zählen zu lassen. Bei den beiden zuletzt
- genannten Berechnungsmethoden können verständlicherweise nicht Stunden und
- Minuten angegeben werden. Lassen Sie nur standardmäßig die Anzahl Tage ohne
- Stunden und Minuten ausrechnen, so wird das Ergebnis zusätzlich auch noch in
- den anschaulicheren Einheiten Jahre, Monate und Tage angegeben. Z.B. Anzahl
- Tage zwischen dem 15.11.1993 und dem 1.1.2001: 2604 Tage entsprechend 7
- Jahre, 1 Monat und 16 Tage.
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- Möchten Sie ein Datum vor Christi Geburt eingeben, so schreiben Sie vor die
- Jahreszahl ein '-'. Beachten Sie aber, daß die astronomische Zählung
- verwendet wird, bei der es ein Jahr 0 gibt. Demnach müssen Sie z.B. für das
- Jahr 136 v.Chr. den Wert -135 eingeben. Hier sei noch einmal daran
- erinnert, daß alle Jahreszahlen komplett eingegben werden müssen, also
- keine Abkürzungen wie 92 für 1992!
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- Datum ± Tageszahl (Alternate R)
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- Hiermit berechnen Sie beispielsweise welches Datum 100 Tage nach/vor einem
- anderen Datum ist. Zum berechneten Datum wird ferner der Wochentag angezeigt.
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- Jahreszeiten (Alternate J)
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- Mit diesem Menupunkt haben Sie die Möglichkeit den Beginn der Jahreszeiten
- ausrechnen zu lassen. Diese fallen nämlich nicht immer auf den 21. Die
- Berechnung dieser astronomisch festgelegten Zeitpunkte geschieht auf Minuten
- genau.
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- Jahreskalender (Alternate K)
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- Nach Angabe der Jahreszahl (vierstellig!) können Sie einen Jahreskalender auf
- Papier oder Bildschirm bringen. Unter dem ausgedruckten Kalender sind die
- Feiertage angegeben. Diese sind im Kalender kursiv vermerkt (bei
- standardmäßigen Druckerparametern).
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- Monatsübersicht (Alternate M)
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- Nach Angabe von Monat und Jahr erhalten Sie auf dem Bildschirm einen
- Monatskalender mit Wochentagen und Feiertagen. Wenn die Wochennumerierung
- eingeschaltet ist, erscheint unter dem Kalender eine Zeile mit den
- Wochennummern. Auf der linken Bildschirmseite erscheinen u.U. die Feiertage
- als Text. Darunter wird angegeben wieviele Arbeitstage der Monat hat.
- Schließlich finden Sie Angaben zu den Mondphasen (Neumond, Erstes Viertel,
- Vollmond und Letztes Viertel).
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- Feiertage (Alternate F)
- -----------------------
-
- In der Datei CHRONOS.FTG, welche nach dem Start des Programms eingeladen
- wird, sind die Feiertage mit Namen, Datum und Gültigkeitszeitraum definiert.
- Nach der Eingabe der Jahreszahl im Programmteil zur Berechnung der Feiertage,
- erscheint eine Dialogbox mit einem Fenster in dem alle berechneten Feiertage
- angezeigt werden. Sollten nicht alle auf einmal dargestellt werden können, so
- hat man die Möglichkeit ähnlich wie in einem Fenster des Desktops den
- Anzeigebereich zu verändern. Bei den datumsfesten Feiertagen ist der
- zugehörige Wochentag in Klammern angegeben. Über den Feiertagen steht in
- einer Box die Jahreszahl und der Name des Gebietes, für den die Feiertage
- gelten. Um die Anzeige der Feiertage zu verlassen, klicken Sie mit dem
- Mauszeiger auf die Jahreszahl oder drücken Sie die Eingabetaste.
-
-
- Einstellungen
- =============
-
- Jahreweise Darstellung (Control J)
- ----------------------------------
-
- In der jahreweisen Darstellung erhalten Sie einen Kalender über ein Jahr
- hinweg. Der erste dargestellte Monat in der linken oberen Ecke hängt dabei
- von dem unter 'Einstellungen/Sonstiges' angegebenen Versatz für die
- jahreweise Darstellung ab. Dadurch haben Sie die Möglichkeit auch vergangene
- Monate darzustellen. Die Tageszahlen der Tage, an denen Termine eingetragen
- sind, erscheinen konturiert. Feiertage sind schattiert dargestellt. Gemäß
- der unter 'Einstellungen/Sonstiges' gemachten Vorwahl werden die Wochenzahlen
- unter die jeweiligen Datumsspalten geschrieben. Die Termine des aktuellen
- Tages können Sie durch Druck auf die RETURN-Taste aufrufen.
-
-
- Dreimonateweise Darstellung (Control D)
- ---------------------------------------
-
- Es erscheinen drei Spalten mit dem aktuellen Monat ganz links. Dies ist
- vielleicht die übersichtlichste Methode sich die Termine in CHRONOS anzeigen
- zu lassen, da hier die Termineintragungen im Klartext bis zu einer Länge von
- 26 Zeichen erscheinen. Sind an einem Datum mehrere Termine eingetragen, so
- werden diese durch einen Strichpunkt getrennt aufgelistet. Ist der Termintext
- länger als 26 Zeichen, so wird dies durch '...' angezeigt. Befinden sich
- darüberhinaus noch weitere Terminzeilen am betreffenden Datum, so erscheint
- die gesamte Anzahl der Termine in Form einer Ziffer als letztes Zeichen, z.B.
- '..1'. Mit den Cursortasten kann man einen Rahmen umherbewegen; wählt man
- dann die RETURN-Taste, so wird das umrahmte Datum in der Datumsinfobox
- aufgerufen. Bei Druck auf 'Clr/Home' verschwindet der Rahmen wieder.
-
- Bei dieser und der folgenden Darstellung erscheint noch ein weiteres Symbol
- in der Werkzeugleiste, und zwar ein Drucker-Symbol. Durch Anwahl mit der
- Maus wird dadurch der aktuelle Bildschirm zu Papier gebracht (nicht als
- Hardcopy).
-
-
- Monateweise Darstellung (Control M)
- -----------------------------------
-
- Ähnlich zur dreimonateweisen Darstellung ergibt sich hier eine Darstellung
- mit nur einem Monat pro Bildschirm, so daß mehr Platz für die Termintexte
- zur Verfügung steht. Ansonsten gilt entsprechendes wie bei der vorigen
- Darstellung.
-
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- Wochenweise Darstellung (Control W)
- -----------------------------------
-
- Hier erhalten Sie eine Übersicht über 7 Tage, wobei der Tag in der obersten
- Zeile wieder vergangen sein kann, wenn unter 'Einstellungen/Sonstiges' ein
- Versatz für die wochenweise Darstellung ungleich Null eingegeben wurde. Die
- Feiertage sind schattiert geschrieben. In diesem Darstellungsmodus kann
- sehr viel Text der Termineintragungen ausgegeben werden. Mehrere Terminzeilen
- sind durch Strichpunkte getrennt aufgelistet. Reicht der Platz nicht, so ist
- dies an '...' zu erkennen.
-
-
- Im Monatsraster (Control R)
- ---------------------------
-
- Wenn Sie in Ihren Termineintragungen auch Uhrzeiten angegeben haben, bietet
- Ihnen dieser Modus einen guten Überblick über die zeitliche Auslastung Ihres
- Terminplans. Es erscheint der aktuelle Monat mit den Tagen in der Vertikalen
- aufgetragen. In der Horizontalen ist die Uhrzeit am betreffenden Datum
- abgetragen. Der dargestellte Zeitbereich läßt sich unter
- 'Einstellungen/Sonstiges' auf eine Stunde genau eingrenzen. Ist nun an einem
- Datum eine Uhrzeit der Form 'HH:MM' an erster Stelle eingetragen, so
- erscheint in dieser Darstellung in etwa ein Symbol derart ']['. Wenn Sie
- einen Zeitraum an einem Datum eingegeben haben, so wird dieser in etwa wie
- ']-----[' angezeigt. Die zweite Uhrzeit, die dafür notwendig ist, muß am Ende
- der Terminzeile ebenfalls in der Form 'HH:MM' eingetragen sein. Falls am
- betreffenden Datum ein Termin ohne Zeitangabe vorliegt, so wird dies durch
- ein Kreuz 'x' hinter dem Datum markiert. Auch in diesem Darstellungsmodus
- sind Feiertage wieder schattiert dargestellt. Mit den Cursor-Tasten können
- Sie wie bei der monateweisen Darstellung einen Rahmen auf- und abfahren, so
- daß durch Anwahl von RETURN der betreffende Tag in der Datumsinfobox
- aufgerufen wird.
-
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- Allgemeines zu den fünf Darstellungsmodi
- ----------------------------------------
-
- Bei allen vier Darstellungsmodi können Sie mit der Maus auf ein Datum
- klicken, um die eingetragenen Termine zu ändern (siehe Datumsinfobox). Der
- aktuelle Tag gemäß der internen Uhr ist mit einem Pfeil markiert. Am oberen
- Fensterrand befinden sich zwei Pfeile: Mit diesen können Sie in der
- Darstellung vor- und zurückblättern. Das gleiche wird auch durch Druck auf
- Control-Cursor-rechts bzw. -links bewirkt. Um wieder zum aktuellen Bildschirm
- zu gelangen, können Sie 'Clr/Home' drücken. Neben den beiden Pfeilen am
- oberen Fensterrand befinden sich noch zwei weitere Symbole in der Form '=>o'
- und 'i':
-
- Durch Klick auf '=>o' bzw. Shift-Cursor-rechts kann man direkt zu einem
- bestimmten Datum hinblättern. In der erscheinenden kleinen Dialogbox gibt
- man einfach das Datum ein. Fehlen Monat bzw. Jahr, so werden die aktuellen
- Werte gewählt. Durch Klick auf 'i' bzw. Alternate-i erhält man wieder die
- kleine Dialogbox zur Wahl des Datums wie bei '=>o'. Jedoch wird danach
- jetzt die Datumsinfobox des betreffenden Datums aufgerufen.
-
- Die Darstellungsart wird beim normalen Beenden von CHRONOS auf Datenträger
- gespeichert, so daß beim nächsten Start dasselbe Bild erscheint. Im oberen
- Teil des Drop-Down-Menus 'Einstellungen' ist der aktive Modus angehakt. Das
- Fenster mit der Terminanzeige können Sie mit dem Closer-Symbol schließen,
- ohne das Programm zu beenden. Das Fenster wird wieder geöffnet, indem Sie im
- Menu 'Einstellungen' einen der Einträge unter 'Darstellung' anwählen. Ein
- Öffnen per Tastatur ist nur möglich, wenn kein anderes Fenster einer
- anderen Applikation oder eines Accessories geöffnet ist. Verschiebt man das
- Terminfenster, so werden die Koordinaten beim Beenden von CHRONOS ebenfalls
- abgespeichert, so daß das Fenster beim nächsten Start wieder an derselben
- Stelle erscheint.
-
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- Feiertage selektieren
- ---------------------
-
- Nach Anwahl dieses Menupunktes erscheint eine Dialogbox, in der der Benutzer
- die zu berechnenden Feiertage auswählen kann. Ähnlich einer Dateiauswahlbox
- kann durch die zur Auswahl stehenden Einträge geblättert werden. Invertiert
- dargestellt sind die selektierten Feiertage, die bei Kalenderausgaben
- berechnet werden. Durch einfachen Klick mit dem Mauszeiger auf den Namen
- eines Feiertages kann die Wahl getroffen werden. Ein Doppelklick läßt eine
- weitere Dialogbox erscheinen. Hier wird die Definition des Feiertages
- angegeben. Die Informationen dazu entstammen der Datei CHRONOS.FTG. Bei den
- fertig mitgelieferten Feiertagsdefinitionen ist eine Änderung nur beim
- Namen und dem Informationstext möglich. Wählt man bei der zuerst erschienenen
- Dialogbox den Knopf 'Feiertag definieren', so hat man die Möglichkeit selbst
- einen Feiertag hinzuzufügen. Dabei muß man sich natürlich im Klaren sein
- was man eingibt, d.h. wann der Feiertag im Jahr nach welchem Prinzip
- stattfindet. Für den normalen Betrieb von CHRONOS ist eine eigene
- Feiertagsdefinition kaum nötig, da die im Ordner FEIERTAG mitgelieferten
- Dateien praktisch allen Bedürfnissen gerecht werden sollten.
-
- Das einfachste ist ein feststehender Feiertag, bei dem einfach nur Tag und
- Monat angegeben werden brauchen. Dann wählt man noch den Knopf 'feststehender
- Feiertag' an.
-
- Eine andere Klasse von Feiertagen ist vom Datum des Ostersonntages abhängig.
- Hier gibt man die Tagesdifferenz an und wählt den Knopf 'Ostersonntag'.
- Ferner kann man wählen, ob Ostern nach dem julianischen oder dem
- gregorianischen Kalender berechnet werden soll. In der Regel ist hier der
- Knopf 'GRE' zu aktivieren. In Griechenland jedoch wird das Osterfest noch im
- julianischen Kalender bestimmt, obwohl man dort auch offiziell den
- gregorianischen Kalender verwendet. In diesem Fall wählt man also 'JUL' an.
- Ostersonntag ist übrigens der erste Sonntag nach dem ersten Vollmond im
- Frühling.
-
- Wiederum andere Feiertage finden wie z.B. Buß- und Bettag an einem so- und
- sovielten Wochentag im Monat statt. Für diesen Fall kann der Benutzer eine
- Ziffer und einen Wochentagsnamen eingeben, um dem Programm mitzuteilen,
- wann der Feiertag stattfindet. Zur Aktivierung dieser Definition muß das
- Eingabefeld '_.__________ nach dem __.__' mit der Maus invertiert werden.
-
- Ferner gibt es noch Feiertage, die sich nach dem Beginn der Jahreszeiten
- richten (allerdings nicht in den deutschsprachigen Ländern, aber z.B. in
- Japan, wo der Frühlingsanfang ein Feiertag ist). Da diese Daten nicht immer
- auf dasselbe Datum fallen, kann man Sie nicht als feststehenden Feiertag
- betrachten. Zur Aktivierung ist der Knopf 'am Anfang von' anzuwählen.
-
- Allgemein kann jeder Feiertag ein- oder zweitägig sein, was durch den
- entsprechenden Knopf signalisiert werden kann. Die Umlegung des 'Tages der
- deutschen Einheit' hat gezeigt, daß Feiertage eventuell auch nur einen
- bestimmten Gültigkeitszeitraum haben. Im Vorrat an "mitgelieferten"
- Feiertagen ist deshalb der 'Tag der deutschen Einheit' gleich zweimal dabei,
- einmal der vom 17.6. und der am 3.10. Durch die hinzugefügte Angabe des
- Gültigkeitszeitraumes können ruhig beide Feiertage selektiert sein - nur
- 1990 werden beide Feiertage ausgegeben. Vielleicht wird ja in Zukunft wieder
- mehr gearbeitet werden müssen, dann sind Sie mit CHRONOS gewappnet! Sie
- können dann den Knopf 'arbeitsfrei' deselektieren, so daß er nicht mehr
- als arbeitsfrei gerechnet wird, aber dennoch weiterhin angezeigt wird. Mit
- diesem Knopf haben Sie auch die Möglichkeit sich andere Feste berechnen zu
- lassen, wie z.B. Gründonnerstag oder Palmsonntag. Dazu wird es in Zukunft
- vom Autor von CHRONOS noch weitere Feiertagsdateien geben.
-
- Im Zusammenhang mit Laden und Abspeichern sei noch gesagt, daß mit der
- Definition der Feiertage auch abgespeichert wird, ob der Feiertag für die
- Berechnung selektiert ist. Die Feiertagsangaben werden nicht in der
- Einstellungs-Datei abgespeichert. Die Eintragungen unter 'Info:' in der
- Dialogbox 'Feiertag bearbeiten' dienen nur zur Dokumentation und werden vom
- Programm nicht weiter verwendet. In der Dialogbox 'Feiertage selektieren'
- ist der geographische Gültigkeitsraum angeben. Um den dort eingetragenen
- Text zu verändern, klicken Sie einfach mit der Maus darauf und bestätigen
- danach mit RETURN.
-
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- Datum einstellen
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- Hier kann die interne Uhr des Computers mit Datum und Zeit gestellt werden.
- Vom eingestellten Datum ist auch die Kalenderanzeige auf dem Bildschirm
- abhängig.
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- Geographischer Standort
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- Für die Berechnung der Auf- und Untergänge von Sonne und Mond ist die Angabe
- der geographischen Koordinaten von Nöten. Die Angaben müssen gemäß der
- Konvention erfolgen, daß nördliche Breiten und östliche Längen positiv
- gezählt werden. Für Köln betragen die Werte etwa +7° in Länge und +51° in
- Breite. Ferner wird die Angabe der Zeitzone benötigt. Hierzu wird die
- Differenz zur Weltzeit angegeben. Für MEZ beträgt dieser Wert 1, für MESZ 2.
- Da nackte Koordinaten wenig anschaulich sind, kann in der Dialogbox noch ein
- Name für den Standort eingegeben werden. Er dient aber nur als
- Erinnerungshilfe und wird sonst nirgends im Programm verwendet. Es ist nicht
- Jedermanns Sache geographische Koordinaten herauszusuchen. Deshalb bietet
- CHRONOS die Möglichkeit nach einem bestimmten Ort suchen zu lassen. Dazu muß
- sich die mitgelieferte Datei STAEDTE in der gleichen Verzeichnisebene wie das
- Programm befinden. Um einen Ort suchen zu lassen, geben Sie seinen Namen oder
- einen Teil davon ein und klicken auf den großen Knopf mit dem Fragezeichen,
- woraufhin die Datei STAEDTE durchforstet wird. Wurde der Name gefunden, so
- werden die geographischen Daten in die Felder eingetragen. Die Angabe
- 'Zonenzeit-Weltzeit' wird für Sommerzeit entsprechend korrigiert, wenn die
- Sommerzeit gültig ist und unter 'Einstellungen/Sonstiges' die automatische
- Erkennung von Sommer- und Winterzeit aktiviert ist. Läßt man z.B. nach 'gra'
- suchen, so findet CHRONOS den Namen 'Belgrad'; gibt man jedoch 'Gra' ein, so
- wird 'Graz' gefunden.
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- Druckerparameter
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- Nach Anwahl dieses Menupunktes erscheint eine Dialogbox, in die man die
- Steuercodes eingeben kann, die den Drucker dazu befähigen beispielsweise
- die Feiertage in einem Kalender hervorzuheben. Welche Druckausgaben
- beeinflußt werden, ist in kleiner Schrift über den jeweiligen Datenfeldern
- angegeben. Sollen Steuercodes eingegeben werden, die man nicht per Tastatur
- erreichen kann, so kann man auf einen der Knöpfe 'Code dezimal eingeben' oder
- 'Code hexadezimal eingeben' klicken. Daraufhin erscheint eine zeigende Hand
- als Mauscursor, mit der man auf das Eingabefeld klickt, in welches man das
- Sonderzeichen eintragen möchte. Hat man 'dezimal' angewählt, so gibt man nun
- drei Ziffern ein, die das Zeichen im ASCII-Code repräsentieren, also z.B.
- '027' für das ESCAPE-Zeichen. Hat man 'hexadezimal' angewählt, so gibt man
- entsprechend nur zwei hexadezimale Ziffern (0-9,A-F) ein, also z.B. '1B' für
- das ESCAPE-Zeichen. Um diesen Eingabemodus wieder zu verlassen, drücken Sie
- die RETURN-Taste.
- Da nicht alle Angaben in die eine Dialogbox passen, können Sie zwischen einer
- zweiten mit den Knöpfen 'Weiter!' und 'Zurück!' hin- und herschalten. Neben
- den Steuersequenzen kann man noch angeben, wieviele Zeichen bei der
- Feiertagsauflistung, die bei einem gedruckten Kalender unter dem Kalender
- ausgegeben wird, in eine Zeile passen. Dies ist abhängig davon in welchem
- Druckmodus sich der Drucker aufgrund der Eintragungen bei 'Feiertagsnamen
- unter dem Kalender' befindet. Desweiteren kann man die geometrische
- Aufteilung des Kalenders durch die Angabe der absoluten Tabulatorpositionen
- bestimmen, an denen ein Monatskalender begonnen wird. Wählt man keine enge
- Druckschrift, so passen in eine Zeile nicht vier Monate. Entsprechend
- diesem Fall kann man zwischen '4*3' und '3*4' als Kalenderformat wählen.
- Schließlich können Sie noch angeben wieviele Nadeln Ihr Drucker hat, wobei
- 'Zeilen' einen Laser- bzw. Tintenstrahldrucker meint. Die Auswahl zwischen
- 'Atari', 'EPSON (alt)' bzw. 'IBM' bezieht sich auf die Codierung der
- Umlaute (für moderne Drucker wohl immer 'IBM').
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- Sonstiges
- ---------
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- Hier können Sie wählen, ob bei Kalenderausgaben die Wochennummern ausgegeben
- werden sollen oder nicht. Für die Darstellung der jahreweisen Darstellung
- kann ein Versatz zum aktuellen Monat angegeben werden. Dadurch erhält man
- auch eine zeitlich rückwirkende Kalenderanzeige auf die Anzahl der
- eingestellten Monate. Diese Möglichkeit hat man mit Tagen ebenfalls bei der
- wochenweisen Darstellung. Für den Darstellungsmodus 'im Monatsraster' kann
- man die Anfangs- und Endzeit der Darstellung angeben. Für Benutzer eines
- Ataris ohne residente Uhr ist vielleicht die Möglichkeit interessant,
- Datum und Zeit nach Programmstart eingeben zu können. Damit bei Vorhandensein
- einer batteriegepufferten Uhr dieses dann unnötige Erscheinen unterbleiben
- kann, besteht die Möglichkeit dies abzustellen. Weitergehend kann durch
- Mausklick auf angezeigte Abkürzungen der Wochentagsnamen ausgewählt werden,
- welche Wochentage vom Programm als arbeitsfrei verstanden werden sollen. Die
- Umstellung zwischen Sommer- und Winterzeit erfolgt jeweils am letzten Sonntag
- im April bzw. September. Sie können wählen, ob CHRONOS die nötigen Änderungen
- bei der Differenz zur Weltzeit und/oder bei der internen Uhr vornehmen soll.
- Es kann ferner gewählt werden, ob in der rechten oberen Bildschirmecke
- Uhrzeit und Datum angezeigt werden sollen. Ferner können Sie wählen, ob
- während des Programmablaufs gemachte Änderungen beim Schließen des Fensters
- gesichert werden sollen. Dies im Hinblick auf die Verwendung von CHRONOS
- unter einem Multitasking-Betriebssystem, wo das Programm nicht verlassen
- wird, die Termine etc. aber gespeichert werden sollen.
-
- Die in dieser Dialogbox gemachten Einstellungen können mit dem Menupunkt
- 'Einstellungen speichern' auf Datenträger gesichert werden. Sinnvollerweise
- wählt man dazu den Namen CHRONOS.INF auf derselben Ordnerebene wie das
- Programm, damit die Einstellungen beim nächsten Laden des Programms
- automatisch verwendet werden.
-
-
- Sonstiges
- =========
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- Umwandlung von Kalenderdatum in Julianisches Datum
- --------------------------------------------------
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- Das Julianische Datum ist eine fortlaufende Tageszählung, die in
- vorchristlicher Zeit ihren Nullpunkt hat. Es wird in der Astronomie und zur
- Berechnung von Zeitintervallen benutzt. Mit diesem Menupunkt ermitteln Sie
- das Julianische Datum zu einem gegebenen Kalenderdatum. Sie werden
- feststellen, daß die Zahlenwerte für heutige Daten sehr groß sind und auf 0.5
- enden. Dies liegt daran, daß der Zählbeginn mittags ist. Früher hatten sich
- die Astronomen darauf geeinigt, damit sie keinen Datumswechsel während einer
- Beobachtungsnacht hatten. Dies ist in der heutigen Zeit wohl kein so großer
- Umstand mehr; ferner sind die Zahlenwerte auch unangenehm groß, so daß man
- sich vor einigen Jahrzehnten dazu entschlossen hat ein Modifiziertes
- Julianisches Datum einzuführen, das einfach eine feste Differenz zum
- Julianischen Datum hat und den Tageswechsel in der Nacht beibehält. Dieses
- MJD wird ebenfalls ausgerechnet.
-
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- Umwandlung von Julianischem Datum in Kalenderdatum
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-
- Die Umkehrung zum vorigen Menupunkt findet sich natürlich auch. Hier hat man
- die Möglichkeit auszuwählen, ob das normale oder das modifizierte JD in
- das Kalenderdatum umgerechnet werden soll. Dazu klickt man mit dem Mauszeiger
- einfach auf das entsprechende Eingabefeld wie auf einen normalen Knopf.
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- Biorhythmus
- -----------
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- Die Berechnung dieser bedeutungsschwangeren Perioden erfolgt nach Eingabe
- von Geburtsdatum und Berechnungsdatum. Das Geburtsdatum wird bei Ausführen
- von 'Einstellungen speichern' für das nächste Starten des Programmes gemerkt,
- wenn dabei der Dateiname CHRONOS.INF angegeben wird oder CHRONOS regulär
- beendet wird. Bei der Berechnung wird im Fenster in der Dialogbox eine
- Graphik erstellt, in der die Perioden in Form von Sinuskurven zu sehen sind.
- An der horizontalen Achse ist die Zeit abgetragen. Am linken Rand befindet
- sich immer der Monatsanfang, entsprechend am rechten Rand das Monatsende. Das
- Berechnungsdatum ist durch eine gestrichelte Linie angezeigt. Auf Wunsch kann
- die Graphik auch zu Papier gebracht werden. Für den Graphikdruck müssen die
- richtigen Druckerparameter geladen sein. Die Buchstaben E, P und G stehen für
- die emotionelle, physische und geistige Verfassung des Probanden.
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- Freitag, der 13.
- ----------------
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- Passend zum Biorhythmus findet sich hier die Möglichkeit diejenigen Freitage
- eines Jahres ausrechnen zu lassen, die auf einen 13. fallen. Der Menupunkt
- erlaubt darüberhinaus auch sich ermitteln zu lassen wann z.B. der 20. ein
- Samstag ist. Geben Sie dazu einfach den Namen des Wochentages und die
- Tageszahl im Monat an und zwar im Eingabefeld, wo standardmäßig 'Freitag, der
- 13.' steht.
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- Vorwahlnummern
- --------------
-
- Nach ein wenig Unfug, als letztes nun eine Funktion, die Ihnen hilft, die
- richtige Vorwahl für Auslandsgespräche zu ermitteln. Geben Sie in die
- Eingabefelder Anrufer- und Empfängerland ein, es genügen auch Bruchstücke
- oder die Buchstaben vom Auto-Kennzeichen.
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- Fernreise
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- Dieser Absatz stammt von einem Anwender, der sich mit CHRONOS beschäftigt
- und einen speziellen Aspekt herausgearbeitet hat.
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- Sie planen eine Fernreise - mit Auto, Bahn, Flugzeug oder Schiff - und
- wollen wissen, welche
-
- - Feiertage in dem Reiseland gelten,
- - astronomische Daten unterwegs zutreffen (z.B. Sonnenauf- und -untergang),
- - Zeitverschiebung zur Heimatzeit vorliegt.
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- Unter Datei/Feiertage laden Sie aus dem Ordner FEIERTAGE das gewünschte Land.
- Mit Berechnung/Feiertage (oder Alternate-F) erhalten Sie eine Dialogbox, in
- der Sie die Jahreszahl eingeben und 'Drucken!' oder 'Berechnen!' (=Anzeigen)
- wählen können.
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- Vor Berechnung der astronomischen Daten (Auf- und Untergangszeiten von Sonne
- und Mond, Mondphase und -alter) müssen die geographischen Koordinaten des
- Reiseortes, für den die Daten berechnet werden sollen, angegeben werden.
- Dazu gelangen Sie über Einstellungen/geographischer Standort zu der
- Dialogbox, wo diese Daten eingestellt werden. Hinweise zur Benutzung finden
- Sie in dieser Anleitung unter obigem Menupunkt. Zum Berechnen klicken Sie im
- Fenster mit der Datumsübersicht auf das gewünschte Datum und dann in der
- Dialogbox oben rechts auf den Pfeil neben 'Sonnenaufgang'. Klick auf
- 'Drucker' liefert dann die gewünschten Angaben auf Papier, wobei Zeitzone und
- Ort mit ausgedruckt werden.
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- Allgemeine Angaben
- ==================
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- Es sei darauf hingewiesen, daß das Programm derzeit in puncto
- Gültigkeitszeitraum nur die Einschränkung aufweist, daß die Jahreszahl
- maximal fünf Stellen ohne Vorzeichen und vier Stellen mit Vorzeichen, bzw.
- nur vier Stellen bei bestimmten Funktionen haben kann. Eine Zeiteinschränkung
- wie bei Armbanduhren etwa auf den Zeitraum 1901 bis 2099 besteht nicht. Das
- Programm entscheidet auch selbständig, ob das eingegebene Jahr zum
- Julianischen oder zum Gregorianischen Kalender (dazu weiter unten) gehört.
-
- Praktisch alle Berechnungen können aus den Dialogboxen heraus durch Druck
- auf den entsprechenden Knopf zu Papier gebracht werden.
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- CHRONOS wird sicher noch ein paar Fehler haben - bitte machen Sie
- mich darauf aufmerksam, wenn Sie einen finden. Verbesserungs- und
- Erweiterungsvorschläge verwerte ich gerne. Doch tun Sie bitte eines nicht,
- nämlich zu behaupten das Programm arbeite falsch, wenn Sie den Wochentag
- z.B. des 5.5.91 berechnen lassen und sagen, daß dies ein Sonntag und nicht
- ein Donnerstag ist: Geben Sie 5.5.1991 ein!
-
-
- Literatur
- =========
-
- Für die Berechnungen der Auf- und Untergangszeiten von Sonne und Mond habe
- ich Algorithmen aus dem Buch
- Astronomie mit dem PC, Oliver Montenbruck und Thomas Pfleger, Springer, 1989
- verwendet. Die Berechnung der Mondphasen entstammt dem Buch
- Astronomical Formulae for Calculators, Jean Meeus, Willman Bell Inc.
-
-
- Zur Entstehungsgeschichte von CHRONOS
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-
- Dieses Programm hat eine lange Entstehungsgeschichte. Im Jahre 1983
- programmierte ich auf dem Taschenrechner Ti-59 den Gaußschen Algorithmus zur
- Ermittlung des Osterfestes. Später entstand dann auf einem Commodore 64 die
- erste Version von "Kalender". Aufbauend auf die Grundfunktionen kam die
- Möglichkeit hinzu Tage zwischen Daten etc. zu berechnen. Auf eine Anregung
- hin fügte ich die Urlaubstageberechnung unter Berücksichtigung der Feiertage
- hinzu. Später folgte die Monatsübersicht mit Mondphasen, Wochennumerierungen
- und anderes. Bis dahin war die Feiertageberechnung nur für
- Nordrhein-Westfalen abgestimmt. Lange nachdem ein Programmierer eine alte
- C64-Version meines Kalender-Programmes für den Atari ST umgeschrieben und mit
- einer Feiertageberechnung für die verschiedenen westdeutschen Bundesländer
- ausgestattet hatte, war es endlich für mich an der Zeit gewesen frei
- definierbare Feiertage in das Programm aufzunehmen - nicht zuletzt auch wegen
- des geänderten Tages der deutschen Einheit. Somit war die Möglichkeit gegeben
- einen Jahreskalender für eine ganz bestimmte Region auszudrucken, sei es nun
- in karnevalistischen Gebieten mit dem Rosenmontag, in Augsburg mit dem
- Friedensfest oder in einem entlegenen schweizerischen Tal für ein
- traditionelles altes Fest.
-
- Schon längere Zeit störte mich am Programm "Kalender" die etwas eigenwillige
- (wenn auch nicht unpraktische) Benutzerumgebung. Sie entstand aus einstiger
- Unkenntnis in puncto Programmierung unter GEM. Daher manifestierte sich der
- Gedanke doch noch einmal eine gute Portion Arbeit in das Programm zu
- investieren, um den ganzen Funktionen eine mehr graphisch orientierte
- Bedienung zu geben. Dies geschah in der Programmiersprache Omikron.Basic,
- wegen der schnellen Austestbarkeit. Bei dieser Arbeit sind noch ein paar
- Funktionen hinzugekommen, wie z.B. Auf- und Untergänge von Sonne und Mond,
- Berechnung der Jahreszeiten, Biorhythmus, Freitage im Jahr, die auf den 13.
- fallen sowie die Terminplanung. Damit man auch etwas schwarz auf weiß in der
- Hand halten kann, wurde die Möglichkeit geschaffen praktisch alle berechneten
- Informationen auch über einen Drucker auszugeben. Nach dieser Aufwertung des
- Programms sollte es auch einen neuen Namen tragen:
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- C H R O N O S
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- Bemerkungen zu unserem Kalendersystem
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- Unser Kalender ist ein sogenannter solarer Kalender. Er orientiert sich am
- Lauf der Sonne, die Untereinheit Monat hat dabei nur reinen Zählcharakter.
- Verankert ist unser Kalender am Durchgang der Sonne durch den Frühlingspunkt,
- welcher im Durchschnitt auf den 21.März fallen soll. Da es keinen
- physikalischen Bezug zwischen der Eigendrehung der Erde und ihrem Umlauf um
- die Sonne gibt, benötigt die Erde auf ihrer Bahn für genau einen Umlauf eine
- Zeitspanne, die nicht in ganzen Tagen gezählt werden kann - vielmehr sind es
- 365.2425 Tage. Deshalb müssen zur Aufrechterhaltung der Synchronizität
- zwischen Kalender und scheinbarem Sonnenlauf Schalttage eingefügt werden.
- Normale Jahre sind 365 Tage lang, alle vier Jahre ist ein Schaltjahr mit 366
- Tagen. Dies macht im Mittel 365.25 Tage für ein Jahr. Beläßt man es bei
- dieser Schaltjahrregel, so hat man den Julianischen Kalender, den Julius
- Caesar hat einführen lassen. Alle vier Jahre verschiebt sich dann das Datum
- der Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche (21.3.) um 0.03 Tage im Jahr nach hinten.
- Dies hatte sich in eineinhalb Jahrtausenden immerhin zu etwa 12 Tagen
- summiert, was eine merkliche Verfrühung der Jahreszeiten darstellte. Aus
- diesem Grunde ließ Papst Gregor, der XIII., eine neue Schaltjahrregel in
- Auftrag geben. Um das Vorlaufen des Kalenders zu verhindern, ist im
- Gregorianischen Kalender, welcher auch unser heutiger Kalender ist, ein Jahr,
- das mit zwei Nullen endet, nur dann ein Schaltjahr, wenn die vorhergehenden
- Ziffern als Zahl durch vier teilbar sind. So ist zwar 2000 ein Schaltjahr,
- 1900 oder 2100 jedoch nicht.
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- An dieser Stelle sei mir noch eine Bemerkung erlaubt: Unser allseits
- geschätzter Bundeskanzler sprach in seiner Neujahrsrede zum 1.1.1990 vom
- Anbruch des neuen Jahrzehnts. Nun, diese hoffnungserweckende Phrase mag
- vielleicht eine Wirkung gehabt haben, doch war sie genau ein Jahr zu früh
- erwähnt worden (nein, man hatte nicht versehentlich die Neujahrsrede für
- das nächste Jahr ausgestrahlt). Ein Jahrzehnt beginnt nämlich immer in
- einem Jahr, das eine 1 als letzte Ziffer hat. Warum? werden Sie fragen!
- Der Grund ist ganz einfach, es gibt in unserer Zeitzählung kein Jahr Null
- und jedes Jahrzehnt sollte doch eigentlich zehn Jahre lang sein. Das
- bedeutet, daß das erste Jahrzehnt unserer Zeitzählung von 1-10 n.Chr.
- dauerte, das zweite Jahrzehnt von 11-20 n.Chr. u.s.w. bis zum 200.
- Jahrzehnt von 1991-2000! Diesem Gedankengang weiterfolgend erkennt man
- auch schnell, daß das 3. Jahrtausend am 1.1.2001 beginnt und nicht ein
- Jahr früher wie uns sicherlich viele Presseleute und Politiker dann
- glauben machen wollen! Darum heißt der monumentale Science Fiction-Film
- auch '2001 - Odysee im Weltraum' und nicht '2000 - ...'. Gegenüber dem
- Gebrauch des Wortes Jahrzehnt ist es natürlich völlig richtig für die Jahre
- 1990-1999 das Wort 90er Jahre zu verwenden.
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- Der Autor von CHRONOS wünscht viel Gefallen an dem Programm!
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- Daniel Roth
- Brücker Mauspfad 448
- D-51109 Köln-Brück, Deutschland im April 1994
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